blätterrauschen 'Vergänglichkeit'
Das Gartenkultur - Magazin VERGÄNGLICHKEIT (Ausgabe 67) Vergänglichkeit ist ein melancholisches Wort, denn was vergänglich ist, vergeht, wird irgendwann nurmehr gewesen sein. Aber jedes Vergehen, jede Endlichkeit ist gleichzeitig ein Wandel - hin zu etwas Neuem, vielleicht Überraschendem. Denn nicht immer ist der Wandel so vorhersehbar wie die Verheißung des nächsten Frühlings, der sicher für uns alle kommt. Manchmal bedeutet er auch Trauer und Verlust, die es zu verarbeiten gilt. Uns hat es gereizt, sich dem vieldeutigen Begriff Vergänglichkeit einmal aus einem gartenkulturellen Blickwinkel zu nähern und unterschiedlichste Facetten, Interpretationen und Orte aufzuspüren. Natürlich sind hier gestalterisch bedeutende Friedhöfe mit ihrer zum Teil herausragenden Geschichte, Architektur und Bepflanzung ein verdienter Schwerpunkt, wie uns Günter Mader, Jörg Pfenningschmidt, Joachim Hegmann und Jonas Reif überzeugend vor Augen führen. Magische Bilder begleiten Albrecht Ziburskis Beitrag über die faszinierenden Gärten von Ninfa, während sich Hans-Helmut Poppendieck auf die Suche nach lebendigen Zeugen der Vergangenheit macht. Renate Hücking hat es an einen - zumindest historisch - düsteren Ort gezogen, den Gewalt und Krieg thematisierenden „Black Garden“ der Künstlerin Jenny Holzer. Aber auch für Rebecca Louise Law, Herman de Vries und Andy Goldsworthy ist, auf sehr unterschiedliche Weise, die Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit zentrales Thema ihrer künstlerischen Arbeit, wie uns Karin Heimberger-Preisler, Dirk Pörschmann und Martin Traub zeigen. Poetischer als Hermann Hesse in seinem Text „Zinnien“ könnte man über Vergänglichkeit nicht schreiben, Heike Sicconi erinnert an einen außergewöhnlichen Friedhofsgärtner und Clemens Alexander Wimmer zitiert aus Malerei und Dichtung. Wie eine weiße Rose wandernd der Vergänglichkeit trotzt und durch die Kunst des Loslassens in einen alten Garten neues Leben einziehen kann, erzählt Elisabeth Harting. Zum Ausklang des diesmaligen Heftthemas gibt uns Marion Nickig dann noch ein „zauberhaft vergängliches“ Rätsel auf. Zwei neue Rubriken halten im bl.tterrauschen Einzug: Der junge deutsche Gärtner Jonathan Zerr sieht seine berufliche Zukunft in Großbritannien, wie wir in der Ausgabe „Gestaltung“ erfuhren. Von nun an ist er bei uns mit seiner eigenen Rubrik „Insights UK“ vertreten. Auch Botanik wird ab dieser Ausgabe fester Bestandteil des Magazins sein.
- Artikel-Nr.: 4011
Das Gartenkultur - Magazin
VERGÄNGLICHKEIT (Ausgabe 67)
Vergänglichkeit ist ein melancholisches Wort, denn was vergänglich ist, vergeht, wird irgendwann nurmehr gewesen sein. Aber jedes Vergehen, jede Endlichkeit ist gleichzeitig ein Wandel - hin zu etwas Neuem, vielleicht Überraschendem. Denn nicht immer ist der Wandel so vorhersehbar wie die Verheißung des nächsten Frühlings, der sicher für uns alle kommt. Manchmal bedeutet er auch Trauer und Verlust, die es zu verarbeiten gilt.
Uns hat es gereizt, sich dem vieldeutigen Begriff Vergänglichkeit einmal aus einem gartenkulturellen Blickwinkel zu nähern und unterschiedlichste Facetten, Interpretationen und Orte aufzuspüren. Natürlich sind hier gestalterisch bedeutende Friedhöfe mit ihrer zum Teil herausragenden Geschichte, Architektur und Bepflanzung ein verdienter Schwerpunkt, wie uns Günter Mader, Jörg Pfenningschmidt, Joachim Hegmann und Jonas Reif überzeugend vor Augen führen. Magische Bilder begleiten Albrecht Ziburskis Beitrag über die faszinierenden Gärten von Ninfa, während sich Hans-Helmut Poppendieck auf die Suche nach lebendigen Zeugen der Vergangenheit macht. Renate Hücking hat es an einen - zumindest historisch - düsteren Ort gezogen, den Gewalt und Krieg thematisierenden „Black Garden“ der Künstlerin Jenny Holzer. Aber auch für Rebecca Louise Law, Herman de Vries und Andy Goldsworthy ist, auf sehr unterschiedliche Weise, die Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit zentrales Thema ihrer künstlerischen Arbeit, wie uns Karin Heimberger-Preisler, Dirk Pörschmann und Martin Traub zeigen.
Poetischer als Hermann Hesse in seinem Text „Zinnien“ könnte man über Vergänglichkeit nicht schreiben, Heike Sicconi erinnert an einen außergewöhnlichen Friedhofsgärtner und Clemens Alexander Wimmer zitiert aus Malerei und Dichtung. Wie eine weiße Rose wandernd der Vergänglichkeit trotzt und durch die Kunst des Loslassens in einen alten Garten neues Leben einziehen kann, erzählt Elisabeth Harting. Zum Ausklang des diesmaligen Heftthemas gibt uns Marion Nickig dann noch ein „zauberhaft vergängliches“ Rätsel auf. Zwei neue Rubriken halten im bl.tterrauschen Einzug: Der junge deutsche Gärtner Jonathan Zerr sieht seine berufliche Zukunft in Großbritannien, wie wir in der Ausgabe „Gestaltung“ erfuhren. Von nun an ist er bei uns mit seiner eigenen Rubrik „Insights UK“ vertreten. Auch Botanik wird ab dieser Ausgabe fester Bestandteil des Magazins sein.
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